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Städtereise nach Leipzig: Musikalische Leckerbissen im Jubiläumsjahr Mendelssohn Bartholdys
In diesem Jahr gibt es einen ganz besonderen Grund für eine Städtereise in Europas heimliche Musikhauptstadt: Der Geburtstag des großen Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdyjährt sich zum 200. Mal. Im August und September können Musikliebhaber im berühmten Gewandhauseines von mehreren Konzerten erleben, die dem langjährigen Gewandhauskapellmeister, Gründer des ersten deutschen Konservatoriums und Förderer der Bachmusik gewidmet sind. Es gibt kaum eine andere Stadt mit einer derart großen Musiktradition wie Leipzig. Neben Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen Wohn- und Sterbehaus besichtigt werden kann, sind auch Johann Sebastian Bach als ehemaliger Kantor der berühmten Thomanerchors, eine Oper von Weltruf und das Gewandhausorchester untrennbar mit der Stadt verbunden. Gleichzeitig gilt Leipzig auch als Messestadt mit einem der modernsten Messeglände Europas. Die etwa 35.000 Studenten sorgen in der Stadt für eine lockere Lebensart und kreative Impulse in der Musik-, Kultur-, Messe- und Medienszene. Das architektonische und kulturelle Nebeneinander zahlreicher Epochen spiegelt sich im Stadtbild ständig wieder: Moderne Zweckgebäude im Bauhaus-Stil stehen neben funktionalen Betonbauten aus DDR-Zeiten, prachtvollen Höfen und Passagen aus dem 17. Jahrhundert oder beeindruckenden Gebäuden aus der Zeit der städtischen Renaissancekultur. Ein absolutes Muss bei einem Besuch in Leipzig ist eine Stippvisite in der Traditionsgaststätte Auerbachs Keller, der durch die Szene "Auerbachs Keller in Leipzig" in Goethes Drama "Faust" Weltruhm erlangte. Obwohl Leipzig ein ehemaliger DDR-Industriestandort war, ist die Stadt erstaunlich grün. Das liegt in erster Linie am Auenwald, der sich von Schkeuditz im Norden bis nach Markkleeberg im Süden auf einer Länge von 25 km mitten durch die Großstadt zieht. Quelle: max.de, faz.netFoto: Raymond Chan (Flickr)
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