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Sehenswertes in Hannover: In der Marktkirche liegt der "Deutsche Michel" begraben

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Für Besucher sind die Türen stets geöffnet. Am meisten bekommt man zu sehen, wenn man an einer Führung des Verkehrsvereins teilnimmt. Dabei gelangt man nämlich unter anderem in die Sitzungsräume und Säle des Rathauses. Besonders imposant sind der Mosaiksaal, dessen drei Mosaikbilder einen Handwerkerzug zeigen, sowie das angrenzende Damenzimmer mit seiner edlen Ausstattung. Über einen europaweit einmaligen Schrägfahrstuhl gelangt man in der Kuppel auf eine Aussichtsplattform, von der aus man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt hat. Bei guter Sicht taucht sogar der Harz am Horizont auf. Das Alte Rathaus steht passenderweise in der Altstadt und ist häufig die Kulisse für Trauungen, da hier das Standesamt untergebracht ist. Der älteste Teil des Gebäudes wurde bereits im Jahr 1410 erbaut. Besonders sehenswert sind der gotische Fialengiebel und der Tonfries, der Fürstenbilder und Wappen zeigt. Dazwischen wird das mittelalterliche Volksspiels des "Luderziehens" dargestellt. Im Jahr 1999 wurde das gesamte Gebäude renoviert und der Innenbereich großzügig neu gestaltet. In einem gläsernen Lichthof findet man verschiedene Luxus-Geschäfte, ein Restaurant und ein Bistro. Links neben dem alten Rathaus liegt die Marktkirche, die im 14. Jahrhundert die Keimzelle Hannovers war. Hier wohnten ab dem 14. Jahrhundert die Kaufleute und Handwerker. Erbaut wurde die Marktkirche, in der der "Deutsche Michel"begraben liegt, als südlichstes Renommierstück norddeutscher Backstein-Gotik. In der Altstadt von Hannover mit ihren engen Gassen und Fachwerkhäusern ist der seinerzeit typische elliptische Grundriss noch heute erkennbar. In der Altstadt findet man auch das älteste hannoversche Fachwerkhaus von 1566 mit prunkvoller Renaissancefassade und einem Hinterhaus von 1564. Ein weiterer Punkt auf der Sightseeing-Liste sollt das Leineschloss sein, das früher königliche Residenz war und heute Sitz des niedersächsischen Landtags ist. Der große Säulenvorbau mit sechs korinthischen Säulen und einem flachen Dreiecksgiebel trägt das Wappen des Landes Niedersachsen. Als Naherholungsgebiet und größtes Gewässer Niedersachsens hat der Maschsee eine große Bedeutung. Das künstlich angelegte Gewässer mit einer Länge von 2,4 km trägt den Spitznamen "Blaues Auge von Hannover". Hier kann man herrlich Joggen, Radfahren, Spazieren und – wenn der Winter es einmal besonders gut meint – sogar Schlittschuh laufen. Foto: Mathieu Bouchard (Flickr)

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